Hundefitness neu gedacht: Warum Fitness für jeden Hund wichtig ist

Wenn wir „Hundefitness“ hören, denken viele zuerst an Sporthunde, Wackelkissen, Cavaletti oder Hunde, die irgendwelche spektakulären Übungen auf Instagram machen.

Aber genau da fängt für mich das Problem schon an.

Hundefitness ist so viel mehr als ein paar Übungen. Und vor allem ist sie nicht nur für Sporthunde da.

Ein Hund braucht seinen Körper jeden einzelnen Tag. Beim Aufstehen. Beim Treppensteigen. Beim Rennen über die Wiese. Beim Spielen. Beim Wandern. Beim Schwimmen. Beim Toben mit anderen Hunden. Beim Älterwerden.

Und natürlich auch beim Canicross, Bikejöring, Agility oder jedem anderen Hundesport.

Genau deshalb haben wir die StrongDog Hundefitness-Trainer Ausbildung entwickelt.

Unsere Mission dahinter ist eigentlich ziemlich einfach:

Mehr gesunde und fitte Hunde. 🧡

Und dafür möchten wir Hundemenschen das Wissen an die Hand geben, ihren Hund besser zu verstehen und Training nicht einfach irgendwie zu machen, sondern zu wissen, was sie tun, warum sie es tun und wie sie es passend für ihren Hund aufbauen können.


Muss mein Hund dafür sportlich sein?

Nein.

Und das ist mir bei dieser Ausbildung besonders wichtig.

Natürlich beschäftigen wir uns auch mit sportlichem Training. Mit Kraft, Ausdauer, Trainingsplanung, Warm-up, Cool-down und Regeneration.

Aber Fitness beginnt für mich viel früher.

Ein Familienhund profitiert genauso von einem gesunden, belastbaren Körper wie ein Canicross-Hund. Ein Hund, der euch am Wochenende beim Wandern begleitet, genauso wie einer, der auf Wettkämpfen startet.

Denn am Ende geht es nicht ausschließlich darum, mehr Leistung aus einem Hund herauszuholen.

Es geht darum, seinen Körper bestmöglich auf das vorzubereiten, was sein Leben von ihm verlangt.

Ein fitter Hund soll sich gut bewegen können, Belastungen bewältigen, ausreichend regenerieren und möglichst lange Freude an Bewegung haben.

Fitness ist deshalb für mich keine Kür. Sie gehört zur Basis einer guten Hundehaltung.

Ein Hund spielt und zieht an einer Hand, während sein Besitzer ihn an der Leine führt. Im Hintergrund sind Weiden und ein klarer Himmel zu sehen.

Warum wir diese Ausbildung überhaupt entwickelt haben

Ich beschäftige mich seit Jahren intensiv mit Zughundesport, Trainingsaufbau und Hundefitness.

Und je tiefer man in diese Themen einsteigt, desto deutlicher wird eines:

Es gibt unglaublich viele Informationen.

Krafttraining hier. Ausdauertraining da. Mobility. Warm-up. Cool-down. Regeneration. Koordination. Schwimmen. Fahrradfahren. Trainingspläne. Pausentage.

Und irgendwann sitzt man davor und denkt:

Okay … aber was davon braucht MEIN Hund eigentlich?

Wie häufig sollte ich trainieren?

Was kann ich miteinander kombinieren?

Wann braucht mein Hund Pause?

Was ist bei einem normalen Familienhund anders als bei einem Sporthund?

Wie steigere ich Belastung?

Und woran erkenne ich überhaupt, ob das, was ich gerade mache, zu meinem Hund passt?

Genau diese Fragen wollten wir nicht mit einem einzelnen Webinar beantworten.

Wir wollten das große Ganze zeigen.


Hundefitness aus verschiedenen Blickwinkeln

Und dafür war für uns relativ schnell klar:

Eine einzelne Person kann und sollte nicht versuchen, all diese Bereiche abzudecken.

Deshalb besteht unser Expertenteam aus Menschen mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen.

Tierärztinnen, Physiotherapie und Osteopathie treffen auf Hundetraining, Hundefitness und jahrelange Erfahrung im Hundesport bis hin zum Welt- und Europameisterschaftsniveau.

Aktuell fließt das Wissen von neun Expertinnen in die Ausbildung ein – darunter vier Tierärztinnen sowie Fachwissen aus Hundephysiotherapie, Osteopathie, Hundefitness und Hundesport.

Und genau diese Mischung finde ich persönlich so wichtig.

Denn einen Hund gesund und fit zu halten, bedeutet eben nicht nur, eine Übung korrekt auszuführen.

Wir müssen den gesamten Hund betrachten.

Eine lachende Person fährt mit einem Fahrrad durch einen Wald, begleitet von zwei Hunden. Die Sonne scheint im Hintergrund.

Was lernst du in der Hundefitness-Trainer Ausbildung?

Die Ausbildung ist umfangreich aufgebaut und verbindet die verschiedenen Bereiche miteinander.

Du beschäftigst dich unter anderem mit:

Bewegung & funktioneller Anatomie
Du lernst den Körper deines Hundes besser kennen und bekommst ein Verständnis dafür, wie Bewegung überhaupt entsteht.

Trainingsphysiologie & Belastungssteuerung
Was passiert im Körper durch Training? Wie entstehen Anpassungen? Warum ist mehr Training nicht automatisch besser?

Stress & Lernverhalten
Denn gutes körperliches Training funktioniert nicht unabhängig vom Kopf. Auch Motivation, Lernprozesse, Frust und Pausen spielen eine Rolle.

Grundlagen der Hundefitness
Wie kann Fitnesstraining aufgebaut werden? Welche Fähigkeiten möchten wir überhaupt trainieren und welche Übungen passen zu welchem Ziel?

Krafttraining
Du lernst unterschiedliche Möglichkeiten kennen, Kraft beim Hund zu trainieren – vom Training mit dem eigenen Körper bis hin zu verschiedenen Formen von Widerstandstraining.

Ausdauertraining
Wie entwickelt sich Ausdauer? Welche Trainingsmethoden gibt es? Wie lässt sich Belastung steigern und an unterschiedliche Hunde anpassen?

Warm-up & Cool-down
Wann ist Aufwärmen wichtig? Wie kann es aussehen? Und was gehört nach einer Belastung dazu?

Regeneration & Pausentage
Training setzt einen Reiz – die Anpassung braucht anschließend Zeit. Deshalb gehört für uns Erholung genauso zur Trainingsplanung wie die Trainingseinheit selbst.

Verletzungsprävention
Du bekommst ein besseres Verständnis dafür, welche Faktoren Belastbarkeit beeinflussen und worauf wir beim Training achten sollten.

Fitness im Alltag und unterwegs
Hundefitness muss nicht immer auf einer Matte im Wohnzimmer stattfinden. Auch Spaziergänge, Gelände und alltägliche Bewegungsmöglichkeiten können genutzt werden.

Schwimmen & Wasserwaten
Auch Training im Wasser wird differenziert betrachtet: Was trainieren wir damit eigentlich und für welche Hunde beziehungsweise Trainingsziele kann es geeignet sein?

Fahrradfahren mit Hund
Vom Aufbau bis zur Belastungssteuerung und der Frage, welche individuellen Voraussetzungen berücksichtigt werden sollten.

Canicross & Zughundesport
Auch sportlichere Belastungen gehören dazu und zeigen, wie Fitness und Trainingsplanung in einer konkreten Hundesportart zusammenspielen können.

Und das ist nur ein Teil der Themen.

Das Entscheidende ist für mich aber nicht, am Ende möglichst viele Trainingsmethoden aufzählen zu können.

Du sollst Zusammenhänge verstehen.

Denn erst dann kannst du anfangen, Training wirklich individuell zu gestalten.

Ein Hund sitzt auf einer Plattform hinter einer Reihe von blauen Pylonen und gelben Stangen im Außenbereich.

Von „Was soll ich machen?“ zu „Ich weiß, warum ich das mache.“

Genau das ist für mich eines der größten Ziele dieser Ausbildung.

Ich möchte nicht, dass du anschließend einfach 50 neue Übungen kennst.

Ich möchte, dass du dir einen Hund anschauen und anfangen kannst zu überlegen:

Wo steht dieser Hund gerade?

Was bringt er mit?

Was macht er im Alltag?

Welche Belastungen hat er bereits?

Was möchten wir verbessern?

Welche Trainingsform könnte dafür passen?

Wie häufig sollten wir sie einsetzen?

Was trainiert er vielleicht sowieso schon durch seine Hauptsportart?

Und wo müssen wir aufpassen, dass aus gut gemeintem Training irgendwann einfach zu viel Training wird?

Das ist für mich der Unterschied zwischen „irgendwelche Fitnessübungen machen“ und Training verstehen.


Für wen ist die Ausbildung gedacht?

Das Schöne an der Ausbildung ist: Du musst nicht bereits Hundetrainerin, Physiotherapeut oder Leistungssportler sein.

Sie richtet sich unter anderem an engagierte Hundehalter, die ihren eigenen Hund besser verstehen und unterstützen möchten.

Genauso ist sie interessant für Hundetrainer, die körperliche Fitness stärker in ihre Arbeit integrieren möchten.

Für Hundesportler, die Training strukturierter planen und ihren Hund körperlich besser auf die jeweilige Sportart vorbereiten möchten.

Und natürlich für Menschen, die sich intensiver mit Hundefitness beschäftigen und später auch andere Teams begleiten möchten.

Beim kostenlosen Infoangebot zur Ausbildung könnt ihr euch einfach mal informieren und reinhören, dieser richtet sich an Hundehalter, Hundetrainer, Hundephysios und generell Menschen an, die sich für Hundefitness interessieren.

Du musst also nicht mit dem Ziel starten:

„Ich möchte Hundefitnesstrainer werden.“

Vielleicht möchtest du einfach nur sagen können:

„Ich möchte meinen Hund möglichst lange gesund, fit und beweglich durchs Leben begleiten und endlich verstehen, wie ich das machen kann.“

Auch dann bist du hier richtig.


Lernen, wann und wo es für dich passt

Die Ausbildung findet online statt.

Das bedeutet: Du kannst die Inhalte in deinem eigenen Tempo durcharbeiten und musst nicht innerhalb weniger Wochen irgendwie alles in deinen Kopf bekommen.

Und das finde ich bei diesem Thema besonders wichtig.

Denn vieles versteht man erst richtig, wenn man es zwischendurch mit dem eigenen Hund ausprobiert, beobachtet, noch einmal zurückgeht und sich bestimmte Inhalte erneut anschaut.

Du kannst lernen, pausieren, ausprobieren und weiterlernen.

Es gibt kein zeitliches Limit für deinen Zugang. Einmal gekauft, immer Zugang.


Und die Ausbildung wächst mit

Das ist ein Punkt, den ich persönlich besonders cool finde:

Wir betrachten die Ausbildung nicht als „fertig und für immer abgeschlossen“.

Hundefitness entwickelt sich weiter. Wir lernen weiter. Neue Themen kommen dazu. Wir entwickeln neue Inhalte und möchten die Ausbildung langfristig immer weiter ausbauen.

Wenn du bereits dabei bist, bekommst du zukünftige Online-Updates und weitere Ausbildungsinhalte ohne zusätzliche Kosten dazu.

Du kaufst also nicht einfach den aktuellen Stand und das war’s.

Die Ausbildung darf wachsen.

Und dein Wissen wächst mit.


Monatliches Live Q&A: Deine Fragen gehören dazu

Manchmal schaut man sich ein Video an und denkt:

„Okay. Verstanden.“

Dann geht man zum eigenen Hund, probiert etwas aus und fünf Minuten später hat man ungefähr 17 neue Fragen. 😅

Deshalb gehört zur Ausbildung ein monatliches Live Q&A. Dieses Extra wird von uns ebenfalls als Bestandteil der Ausbildung ausgewiesen.

Hier können Inhalte vertieft, Fragen gestellt und konkrete Themen gemeinsam besprochen werden.

Denn gerade bei Hundefitness gibt es eben nicht auf jede Frage die eine Antwort, die für jeden Hund passt.


Theorie verstehen – Praxis erleben

Wer noch tiefer einsteigen möchte, kann das Gelernte außerdem durch praktische Angebote ergänzen.

Denn irgendwann kommt der Punkt, an dem man Übungen nicht mehr nur sehen, sondern selbst anleiten, beobachten und korrigieren möchte.

Gerade wenn du später professionell mit Mensch-Hund-Teams arbeiten möchtest, ist dieser Schritt besonders wertvoll.

Die Online-Ausbildung bildet dafür die fachliche Grundlage und darauf kann weiter aufgebaut werden.


Mein persönlicher Blick auf Hundefitness

Ich komme selbst sehr stark aus dem Zughundesport.

Natürlich denke ich deshalb bei Fitness auch an Canicross, Bikejöring, Dogscootertraining, Ausdauer, Kraft und sportliche Leistungsfähigkeit.

Aber durch die intensive Beschäftigung mit dem Thema hat sich mein Blick noch einmal verändert.

Denn Hundefitness beginnt nicht erst, wenn ich an Wettkämpfen teilnehme.

Sie beginnt viel früher.

Bei einem jungen Hund, dessen Körper sich entwickelt.

Bei einem erwachsenen Familienhund, der einfach gerne mit seinen Menschen unterwegs ist.

Bei einem Wanderbegleithund.

Bei einem Hund, der zweimal die Woche Hundesport macht.

Bei einem ambitionierten Sporthund.

Und genauso bei einem älter werdenden Hund, bei dem sich Bedürfnisse und Belastbarkeit verändern.

Jeder dieser Hunde hat einen Körper. Und jeder dieser Körper verdient Aufmerksamkeit.

Wir können natürlich nie garantieren, dass ein fitter Hund niemals krank wird oder sich niemals verletzt.

Das wäre unseriös.

Aber wir können lernen, genauer hinzuschauen, Belastungen besser einzuschätzen, Training strukturierter aufzubauen und unseren Hund nicht einfach irgendwie zu beschäftigen.

Und genau das möchte ich möglichst vielen Hundemenschen mitgeben.


Unsere Mission: Mehr gesunde und fitte Hunde

Am Ende kommen wir wieder genau dort an, wo wir angefangen haben.

Mehr gesunde und fitte Hunde. 🧡

Nicht mehr Hochleistungshunde.

Nicht mehr Hunde, die möglichst spektakuläre Übungen können.

Sondern Hunde, deren Menschen verstehen, was körperliches Training bedeutet.

Menschen, die wissen, dass Belastung und Regeneration zusammengehören.

Die ihren Hund individuell betrachten.

Die nicht jedem Trend hinterherrennen, sondern hinterfragen:

Passt das eigentlich zu meinem Hund?

Wenn wir dieses Wissen an immer mehr Menschen weitergeben, können wir gemeinsam unglaublich viel verändern.

Und genau deshalb gibt es diese Ausbildung.


Möchtest du dabei sein?

Wenn du Hundefitness nicht mehr als Sammlung einzelner Übungen betrachten möchtest, sondern wirklich verstehen willst, wie Bewegung, Training, Belastung, Regeneration, Gesundheit und Sport zusammengehören, dann schau dir unsere Ausbildung an.

Egal, ob du das Wissen für deinen eigenen Hund möchtest, bereits im Hundebereich arbeitest oder dich zum Hundefitness-Trainer weiterentwickeln möchtest.

Du musst keinen Leistungssporthund haben. Du brauchst einfach nur Lust darauf, deinen Hund und seinen Körper besser zu verstehen.

Jetzt alle Inhalte ansehen & StrongDog Hundefitness-Trainer Ausbildung entdecken

Denn am Ende wünschen wir uns wahrscheinlich alle dasselbe:

Dass unsere Hunde möglichst lange gesund, fit und mit richtig viel Freude gemeinsam mit uns durchs Leben gehen können. 🧡